Kulturkraftwerk oh456
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Wolfram Salzburger präsentiert Landschaften, die sich durch Abstraktion von der Realität lösen. Immer schieben sich die imaginären Horizonte in eine fast nicht enden wollende Weite. Die Sehnsucht, das Räumliche zu erfassen, die Neugierde, was "kann man entdecken, was kommt dahinter ", treibt ihn an.
Schwergewichtig werden seine Bilder dann, wenn der Auftrag von oxidierenden Eisenspänen einen milden Rost-Ton erzeugt und zum Bild gestaltenden Element wird. Dieser steht im leuchtenden Kontrast zu den tiefen Acryl-Farbtönen. Die reliefartige Oberflächenstruktur fügt sich kompositorisch in den Bildaufbau ein und vermittelt natürliche Tiefe. Die Körperlichkeit der von ihm verwendeten Materialien, das Zusammenspiel zwischen Farbe, Rost und Struktur sind Belege für einen ausdrucksstarken Prozess in einem inspirierenden Schaffensraum.
Wolfram Salzburger, geb. 1955 in Nürnberg
Er studierte bei dem bekannten Nürnberger Maler Oskar Koller und besuchte Kurse bei Gerhard Almbauer und Peter Mairinger der Kunstakademie Bad Reichenhall.
Ausstellungen in Landsberg a. L., Nürnberg, Erlangen, Zirndorf, Neumarkt, Berlin und Bad Reichenhall.