ARGEkultur
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Genau genommen sei alles, was wir anziehen, eine Form von Drag. So beschreibt es RuPaul, eine der bekanntesten Drag-Queens. Unsere Kleidung, Frisur und Schminke sind stets auch eine – unbewusste oder bewusst eingesetzte – Inszenierung von Geschlecht, Körper und Identität.
Im Drag entsteht dabei ein kreatives Spielfeld, sich selbst immer wieder aufs Neue zu entdecken – eine Methode, die auch die Hauptfigur in DYSPHORIA CITY: SALZBURG anwendet, um ihrer Identität als echte Salzburger*in näherzukommen. Die transformative Kraft von Drag ist ebenfalls der Antrieb der Drag-Queen Morita, die in der Einführung zu DYSPHORIA CITY: SALZBURG einen Einblick in ihren eigenen Weg zum Drag geben wird. Sie zeigt, was Drag für sie bedeutet, was Drag ausmacht und wie Drag als Kunstform einen Raum öffnet, jenseits starrer Schubladen und Zuordnungen.