Literaturhaus Salzburg
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Die 16-jährige Espe zieht mit ihren Adoptiveltern und den drei Geschwistern Yuma, Farid und Sina von der Großstadt in ein kleines Dorf im Schwarzwald. Ein Autounfall löst unerklärliche Veränderungen aus. Yuma zieht sich plötzlich in aggressive Verweigerung zurück. Espe versucht, ihrer Schwester zu helfen. Dabei wird sie selbst immer öfter von Visionen heimgesucht, die sie nicht zuordnen kann und die ihr Angst machen.
Sind es Erinnerungen an die Zeit vor ihrer Adoption? Aus heiterem Himmel werden die Eltern verhaftet. Für die vier Jugendlichen beginnt ein Albtraum: Man bringt sie an einen geheimen Ort, wo Polizei und Psycholog*innen sie befragen. Keiner will ihnen sagen, was ihren Eltern vorgeworfen wird. Und warum fühlen sich ihre Erinnerungen plötzlich so unecht an? Auf eigene Faust beginnt Espe, Nachforschungen anzustellen, und kommt einem Geheimnis auf die Spur, das alles infrage stellt, was sie bisher über ihre Eltern und sich selbst zu wissen geglaubt hat.
„Dieser Psychothriller zielt ins Innerste. […] Der Plot ist irrwitzig, aber das Thema existenziell, gerade für Teenager.” Neue Zürcher Zeitung „Dementsprechend geht es in „Mute“ nicht nur um die Möglichkeiten von Technik, Medizin und Künstlicher Intelligenz, als vielmehr um ein junges Mädchen, das ihr Anderssein überwinden und sich in ihrem Leben zuhause fühlen möchte. Eine berührende und spannende Lektüre nicht nur für Freundinnen und Freunde des Thriller-Genres.” Karin Haller, Institut für Jugendliteratur „Vor allem das Thema Identität, bezogen auf den Bereich der Adoption, wird sehr authentisch behandelt. […]
Aber auch andere aktuell diskutierte Themen wie die psychische Erkrankung in jungen Jahren oder die Sehnsucht nach Spiritualität spiegeln sich im Roman, der dafür geschickt die jeweils unterschiedlich veranlagten Hauptfiguren einsetzt.” Frankfurter Allgemeine Zeitung