Literaturhaus Salzburg
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Unter dem Titel „Die Stelle neben der Wunde – über Grausamkeit“ spricht Sasha Marianna Salzmann als Dozent:in der Stefan Zweig Poetikvorlesung über Gewalt und ihre Darstellung in unserer Zeit. Sasha Salzmann fragt in zwei Vorlesungen nach den unterschiedlichen Manifestationen von sprachlicher, physischer und psychischer Grausamkeit und wie sie in der Literatur zur Darstellung und Anschauung gebracht werden.
Im Rahmen der Poetikvorlesung liest Sasha Marianna Salzmann neben anderen Texten aus dem Roman „Im Menschen muss alles herrlich sein“, der von der „Fleischwolf-Zeit“ der Perestroika bis ins Deutschland der Gegenwart erzählt. Dabei folgt Salzmann vier Lebenswegen und zeichnet die unauflösliche Verstrickung der Generationen nach. Moderation: Eva Hausbacher