aspekteSALZBURG
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Das Münchener Kammerorchester eröffnet das aspekteFESTIVAL mit einem Auftragswerk an Alexandra Karastoyanova-Hermentin und einer Reise quer durch ästhetische Landschaften: In Zipangu („Japan“ zu Marco Polos Zeiten) experimentiert Claude Vivier mit Klangfarben und Bogentechniken, sein erstes Werk nach einer prägenden Asienreise (1976). Als „bruitistische und verhauchende Musiklandschaften“ beschreibt Johannes Maria Staud Abschnitte von Stachel, es sind „unterschiedliche Aggregatzustände“, durch die man wie „auf einer Reise oder Wanderschaft durch die Nacht“ schreitet. Auf eine Reise in ihre Kompositionswerkstatt nimmt Sara Glojnaric das Publikum mit: Sie kommentiert ihr Werk Everything, Always selbst – lustig, überraschend und sehr persönlich.
Münchener Kammerorchester
Bas Wiegers, Dirigent
Claude Vivier, Zipangu (1989)
Sara Glojnaric, Everything, Always für Streichorchester (2022)
Johannes Maria Staud, Stachel (2025, ÖEA)
Alexandra Karastoyanova-Hermentin, Auftragswerk der aspekteSALZBURG, gefördert von SKE und Stadt Wien (2025/6, UA)
© Daniel Delang