ARGEkultur
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Menschenrechte von Sexarbeitenden werden oft 'vergessen', wenn Sexarbeit gesellschaftlich diskutiert wird. Zwar geht es immer wieder auch um Gewalterfahrungen, strukturelle Gründe für Gewalt werden aber ebenso wie die menschenrechtliche Dimension des Themas oft ausgeblendet. Moralisierende und oft verzerrte Bilder über Sexarbeit und Sexarbeitende sind die Folge, was Bevormundung und Entmündigung von Sexarbeiter*innen weiter verstärkt. Wie kann eine menschenrechtsbasierte Diskussion und die faktische Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen sexarbeitender Menschen gelingen? Ohne Berücksichtigung der Strukturen und Beteiligung von Sexarbeiter*innen geht es nicht, wenn dem Hass auf Sexarbeiter*innen der Wind aus den Segeln genommen werden soll.
Get-Together mit Getränken und Snacks ab 18:00