Literaturhaus Salzburg
Keine weiteren Termine.
Dauer ca. 70 Minuten
Die 13-jährige Brooklyn ist richtig vernünftig, während Zosch (11) am liebsten Brawl Stars zockt.
Der Nächstjüngere ist der achtjährige Mönkemeier. (Ja, solche Vornamen haben die Kinder in der Familie Hackebart!) Er lebt ausschließlich für die Kunst. Und dann ist da noch Lulu, die mit ihren sechs Jahren die Jüngste und hochbegabt ist.
Als die Familie aufgrund eines „Malheurs“ Mönkemeiers (das ihm im örtlichen Kunstmuseum passiert) in Geldnöte gerät, meldet Brooklyn alle zum Millionenquiz im Fernsehen an. Ob die Hackebarts viel gewinnen können? Ihre Chancen stehen gut – schließlich hat man ja Lulu –, dafür sieht es eher schlecht aus für die Nerven von Günther Jauch.
„Die Antwort”, sagte Lulu, „ist inkorrekt.”
Das Publikum hielt den Atem an.
„Es gibt auch eine Reihe anderer römischer Sühne-opfer. Bei einer Suovetaurilia müssen genau ein Stier, ein Schaf und ein Schwein geopfert werden.”
Schweigen.
Band 1, S. 147