Kulturverein Schloss Goldegg
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Ein Abend zu Ehren von Wolfgang Amadeus MOZART: geboren am 27. Jänner 1756 in der Stadt Salzburg.
Zhao & Zech sind Johann Zhao (*2003) und Karim Zech (*2004), zwei Salzburger Studenten des Mozarteums, die u.a. auch bei der Salzburger Mozartwoche 2026 auftreten!
Beide sind Stipendiaten der Yehudi Menuhin Stiftung Live Music Now.
Was heute das Radio ist, war einst das vierhändige Klavierspiel. Zur Zeit der Klassik war es gang und gäbe, Klavierreduktionen der neuesten Sinfonien und Opern bei Hauskonzerten zu spielen. Dass dieses Spiel heute von Tonträgern abgelöst wurde, ist nachvollziehbar. Warum jedoch die Gattung „für Klavier zu vier Händen“ weniger praktiziert wird, ist schade. Denn das vierhändige Spiel bringt einen besonderen Reiz mit sich: es fordert nicht nur Präzision, sondern auch die Verschmelzung zweier musikalischer Persönlichkeiten zu einem gemeinsamen Klang.
Im Gegensatz zum Spiel auf zwei Klavieren entsteht eine einzigartige klangliche Dichte, die weder solistisch noch kammermusikalisch im herkömmlichen Sinn ist – vielmehr beides zugleich.
Das Programm: Musik von W.A. MOZART, seinem Zeitgenossen Joseph WOEFL, sowie Carl ORFF (Carmina Burana), György LIGETI, Dimitri SCHOSTAKOWITSCH (wichtige Vertreter der vierhändigen Literatur!) – und Karim ZECH!
Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart, Wolfgang Amadé Mozart oder Wolfgang Amadeus Mozart?
Die ersten beiden Taufnamen „Joannes Chrysostomus“ beziehen sich auf den Tagespatron des 27. Jänner.
„Wolfgangus“ ist „Wolfgang“, angepasst an das im Kirchenbuch verwendete Latein. Wolfgang war auch der Name des Großvaters mütterlicherseits. „Theophilus“ (griech.) bedeutet „der von Gott Geliebte“ und war der Taufname von Mozarts Pate. Offensichtlich sah die Familie Mozart diesen Teil des Taufnamens als einen Begriff und nicht als einen bloßen Namen an.
Seit seinem ersten Italienaufenthalt 1770 verwendete Mozart die italianisierte Form „Wolfgango Amadeo“. Ab 1777 unterzeichnete er Briefe und Dokumente konsequent mit „Wolfgang Amadé“ oder auch nur mit „Mozart“ oder „W. A. Mozart“.
Gelegentlich unterschrieb er launig und speziell humorig mit „Franz von Nasenblut“, „Edler von Sauschwanz“, „Mozart magnus, corpore parvus“, „Fedele Fratello Amadeo Wolfgango Mozart“ oder ganz einfach mit „Mzt“.
19 Uhr: Rittersaalführung – kostenlos & halbstündig