Universität Mozarteum
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Jeden Sommer wird im „Jedermann“ der Salzburger Festspiele der superreiche Mann, den das Leid der Armen nicht kümmert, kurz vor seinem Tod erlöst. Nicht aufgelöst bleibt der Widerspruch zwischen Reich und Arm in der Stadt. Die Studierenden des Abschlussjahrgangs Schauspiel wissen, was es heißt, in dieser Stadt zu wohnen, und haben die Rollen modern adaptiert.
Sie laden in ein leerstehendes Gebäude am Bahnhof ein, um Fragen zu stellen und den Versuch eines „Jedermann“ zu wagen, der mit den Themen der Stadt umgeht: Welche Lösung bietet Erbin Erika Jedermann für das Problem Leerstand? Hört jemand der armen Nachbarin zu? Worauf hofft der Schuldknecht? Was will Gott? Und vor allem: Welches Kleid trägt die Buhlschaft?