Salzburger Kunstverein
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Impressions on Colonialism ist eine poetische Auseinandersetzung über Macht, Erinnerung und Widerstand. Das Werk verwebt persönliche Erfahrungen mit historischen und geopolitischen Fragmenten, um die fortbestehende Wirkung kolonialer Strukturen in der Gegenwart zu erforschen. Live aufgeführt durch Bild, Klang und Stimme entfaltet sich die Arbeit als filmischer Essay, der lineare Erzählformen ablehnt und das Publikum in eine Landschaft von belasteten Erinnerungen, zerbrechlichen Intimitäten und offenen Zukunftsfragen einlädt.
Pablo Martínez-Zárate ist ein mexikanischer Filmemacher, Künstler und Forscher, der an der Schnittstelle von Erinnerung, Territorium und experimentellen Medien arbeitet. Seine Praxis untersucht die Poetik des Widerstands durch hybride Formen, die Dokumentarfilm, interaktive Erzählformate, Live-Cinema und kritische Pädagogik miteinander verbinden. Er ist Autor des Buches Eccentric Pedagogy: Artistic Research in Times of Crisis und Gründer von IberodocsLab, einer Plattform für dokumentarische Experimente in Lateinamerika. Seine Arbeiten wurden international in Festivals, Museen und akademischen Kontexten präsentiert. Derzeit konzentriert sich Martínez-Zárate auf den performativen Essayfilm und auf künstlerische Forschung als Form politischer Erkenntnis.
Einführung von Mirela Baciak (Salzburger Kunstverein).
Im Anschluss Q&A mit Pablo Martínez-Zárate & Mirela Baciak