Kulturverein Schloss Goldegg
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Sein „Abgang“ im August 2024 und unsere sehr enge, höchst freundschaftliche und immer anregende Beziehung ist der Anlass für dieses Ausstellungsprojekt mit fünf KünstlerInnen, mit denen Bodo stark verbunden war, für die er Texte und Eröffnungsreden schrieb, mit denen er Bücher produzierte, deren Arbeiten er wertschätzte – und die auch dem Kulturverein SCHLOSS GOLDEGG nahestehen.
Für Hannah Feigl ist das Porträt ein vorrangiges Bildthema, das sie auch an der Malakademie Goldegg in Kursen unterrichtet. „Meine erste Liebe in der Malerei galt dem Portrait, und diese Liebe ist von Dauer. ... Bodo Hell hat mir, während ich ihn portraitierte, aus japanischen Romanen vorgelesen.“
Anton Petz pflegt eine realistische und farbexpressive Malerei, Körpersprache, Bewegung und Geste sind ihm wichtig. Auch er ist in Goldegg an der Malakademie tätig. „... was aber alle neuen Bilder von Anton Petz eint, ist der sekundenschnelle Duktus und Gestus im dramatischen Augenblick“ (Bodo Hell)
Ingrid Schreyers ästhetische Forschung macht die verletzliche Schönheit unserer Ökosysteme sichtbar. In Zeichung, Malerei und Installation thematisiert sie, die auch auf Almen arbeitete, ihre Erfahrungen im ländlichen Raum. Ihr Buch „Nachsuche“ (2012) erschien mit Texten von Bodo Hell.
Norbert Trummer realisiert Animationsfilme, die auf konkrete Ortserfahrungen reagieren. Vor Ort, z.B. in Radstadt oder Salzburg, entstanden Zeichnungsserien als Basis für diese Filme. Als eigenständige Arbeiten werden die Serien in Büchern mit Autoren wie Bodo Hell und Franzobel publiziert.
Linde Waber, bekannt für ihre Atelierzeichnungen, zeichnete immer wieder Bodos Ziegen: „Selbst die dynamisch gehörnten Scheckenziegen schienen perplex darüber gewesen zu sein, wie rasch und treffend Lindes Tuschepinsel ihre ach so caprilen Charakteristika aufs Japanpapier fixierte“ (Bodo Hell).