SZENE Salzburg
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Der Titel des Stücks bedeutet übersetzt „als ob alles gleich zu Ende wäre“ und ist inspiriert von der Intensität unseres modernen Lebens: unseren Beziehungen zu uns selbst, zu anderen, zur Arbeit, zu unserer Handysucht und zur virtuellen Welt, die immer mehr mit der realen Welt verflochten ist.
Da wir uns ständig zwischen realen und virtuellen Räumen bewegen, verschwimmt, welcher uns am meisten prägt. Das Stück untersucht diese überwältigende Spannung: wie sich all dies teils zu viel anfühlt, fast apokalyptisch, als stünde es kurz vor dem Zusammenbruch.
Es spiegelt den fragilen und heiklen Moment wider, in dem sich die Welt am Abgrund zu befinden scheint, in dem das Leben so intensiv, so aufgeladen und so dicht wird, dass die Zeit fast stillsteht, als würde sie den Atem anhalten. Eine weitere wichtige Inspiration war die Frage nach den Machtverhältnissen und der „Unechtheit“, die uns umgibt, die zunehmende Entmenschlichung, die Masken, die wir in der Gesellschaft tragen, die wir aufsetzen, um uns zu schützen, und wie schwer es ist, sie wieder abzunehmen, wenn sie einmal Teil unserer Identität geworden sind. Wie unsere Umgebung uns prägt und manchmal verzerrt.