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Dr. Andrea Fischer, 2024 zur Wissenschafterin des Jahres gewählt, verbrachte ihre Schulzeit in St. Johann, wo sie auch maturierte. Sie wird sich im Dialog mit der Meteorologin Mag. Claudia Riedl die Frage stellen, ob das Ende des Eises der Anfang einer besseren Welt ist. Ein Dialog über die Veränderungen des Klimas und unserer Gletscher.
CV PD Dr. Mag. Mag. Andrea Fischer ist Vizedirektorin des Institutes für Interdisziplinäre Gebirgsforschung und Leiterin der Arbeitsgruppe Mensch und Umwelt im Hochgebirge. Schwerpunkte in ihrer Arbeit sind die Erforschung der Gletscher der Ostalpen, der Permafrost- sowie Gebirgsforschung
Akademische Laufbahn:
Venia docendi, Universität Innsbruck, 2011.
Dr. rer.nat., Universität Innsbruck, 2003.
Mag. rer.nat (Physik), Universität Graz, 1999.
Mag. rer.nat (Umweltsystemwissenschaften), University Graz, 1999.
Forschungsaufenthalte:
NSIDC, Boulder, CO; 2012
INACH, Punta Arenas, Chile; 2011
Preise:
2024 Wissenschafterin des Jahres
2022 Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
2014 Korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
2013 Austria'13 Österreicherin des Jahres im Bereich Forschung
Funktionen:
Nationale Korrespondentin des World Glacier Monitoring Service
Vorstandsmitglied der Austrian Geophysical Society
Vorstandsmitglied des Environmental History Cluster Austria (EHCA)
Claudia Riedl ist gebürtige Stadt-Salzburgerin. Während ihres Studiums der Meteorologie hat sie auch bei zahlreichen Gletschermessungen tatkräftig mitgeholfen. Nach einem mehrjährigen beruflichen Aufenthalt in Wien ist sie an die ZAMG (heute GeoSphere Austria) in Salzburg gewechselt. Seither betreut sie ein kleines Permafrostmonitoringprojekt beim Sonnblick Observatorium am Rauriser Sonnblick. Seit vielen Wintern erstellt Claudia Riedl Lawinenprognosen für das Bundesland Salzburg und ganzjährig natürlich Wetterprognosen. Sie ist zudem als Klimawandelberaterin tätig.